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Herman Weidelener (21. O4. 1903 – 17. 11. 1972) wurde in St. Bartholomae (Schwäb. Alb) als dritter Sohn des evangelischen Pfarrers Ernst Max Weidelener geboren. Er studierte nach Besuch des humanistischen Gymnasiums Philosophie, Theologie und Musikwissenschaften in Tübingen,  Berlin und Rostock.

 

1933 gründete er die Religionsphilosophische Arbeitsgemeinschaft, die er bis zu seinem Tode leitete. Das nationalsozialistische Regime verfolgte ihn mit Arbeitsverbot und Haft.

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg sah Herman Weidelener seine Aufgabe darin, über den materiellen Neubeginn hinaus, auf eine geistige Erneuerung hinzuarbeiten. Neben seinen Hauptarbeitsgebieten – Religionsphilosophie, Mythos, Sprachphilosophie und Forschungen zu einer zeitgemäßen Sicht des Neuen Testaments – entwickelte er daher die Meditation zu einem zentralen Element geistiger Erkenntnis.

 

Meditation wird hier als Mittel aufgefaßt, zu der Mitte vorzudringen, die "Ich" in Wirklichkeit bin, und dem Versuch, von dieser erfahrenen Mitte aus, Seele und Leib mit Bewußtsein zu durchdringen und zu einer ganzheitlichen Lebensgestaltung zu gelangen.

 

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Das Vortragswerk von Herman Weidelener wird fortlaufend vom Archiv der Religionsphilosophischen Arbeitsgemeinschaft veröffentlicht.

 

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Die geistigen Impulse aus dem Werk von Herman Weidelener werden in Tagungen und Gesprächskreisen bearbeitet und vertieft.  

 

Die Krise unserer Zeit berührt alle Ebenen der menschlichen und menschheitlichen Existenz. Sie besteht in erster Linie darin, daß das Verhältnis der Menschheit wie des einzelnen Menschen zu seinem inneren Wesen weithin oder umfassend ungeklärt ist. Was für den Menschen unserer Zeit in äußeren Zusammenhängen selbstverständlich ist, nämlich daß alles erarbeitet werden muß, und die Voraussetzung für jeden Gewinn eine Leistung ist, wird bei den inneren Verhältnissen des Menschen vollkommen übersehen.

 

aus: "Bausteine zur Erkenntnis des inneren Lebens"

 

 

 

 

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